Vitamin C in Zitrusfrüchten: Wie viel steckt drin und wofür?
Pietro Salonna
Wer an Vitamin C denkt, denkt zuerst an Zitrusfrüchte – und das zu Recht: Orangen, Zitronen, Clementinen und Grapefruits sind natürliche Vitamin-C-Quellen. Hier erfahren Sie, wie viel Vitamin C in Zitrusfrüchten steckt, wofür der Körper es braucht und wie Sie es bei der Zubereitung erhalten.
Wofür braucht der Körper Vitamin C?
Vitamin C (Ascorbinsäure) kann unser Körper nicht selbst herstellen – es muss mit der Nahrung aufgenommen werden. Nach den in der Europäischen Union zugelassenen Angaben gilt:
- Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
- Vitamin C trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
- Vitamin C erhöht die Eisenaufnahme.
- Vitamin C trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.
Eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise sind wichtig.
Wie viel Vitamin C steckt in Zitrusfrüchten?
Der Nährstoffbezugswert für Erwachsene liegt bei 80 mg pro Tag. Richtwerte pro 100 g essbarem Anteil (Quellen: Nährwertdatenbanken CREA und USDA; die Werte schwanken je nach Sorte und Reifegrad):
- Orangen: ca. 50 mg
- Zitronen: ca. 50 mg
- Clementinen: ca. 45–50 mg
- Grapefruits: ca. 30–40 mg
- Mandarinen: ca. 30–40 mg
In der Praxis decken der frisch gepresste Saft von zwei Orangen oder ein paar Clementinen bereits einen guten Teil des Tagesbedarfs.
Zitrusfrüchte und Eisen: eine sinnvolle Kombination
Vitamin C erhöht die Eisenaufnahme. Deshalb ist es eine gute Gewohnheit, Zitrusfrüchte mit pflanzlichen eisenhaltigen Lebensmitteln wie Hülsenfrüchten, Spinat und Getreide zu kombinieren: ein Spritzer Zitrone über dem Gemüse, ein frisch gepresster Saft zum Frühstück oder ein paar Orangenspalten im Salat.
Wie bleibt das Vitamin C erhalten?
Vitamin C ist empfindlich gegenüber Wärme, Licht und Sauerstoff. Mit diesen Tipps bleibt möglichst viel davon erhalten:
- Trinken Sie frisch gepressten Saft sofort nach der Zubereitung.
- Essen Sie Zitrusfrüchte am besten roh oder geben Sie sie erst am Ende der Garzeit dazu.
- Lagern Sie das Obst kühl oder im Kühlschrank und verbrauchen Sie es innerhalb weniger Tage bis Wochen.
- Wählen Sie frisch geerntete Zitrusfrüchte: Je kürzer der Weg vom Baum auf den Tisch, desto besser.
Ideen für Zitrusfrüchte in der Küche
Vom Orangen-Risotto über Fisch mit Grapefruit bis zu Desserts: Viele Ideen finden Sie in unseren Rezepten mit Zitrusfrüchten. Mehr über Clementinen lesen Sie im Ratgeber Clementinen: Vitamin C und Nährwerte.
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Zitrusfrüchte sind – wie jedes Obst – Teil einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung.